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Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft
RAMADA Cup 6³   2007/2008

Qualifikationsturnier Brühl-Köln

1. bis 3. Februar 2008

Spielort:

RAMADA Hotel Brühl-Köln

Turnierinformationen:

Teilnehmerliste:

Gruppe A · Gruppe B · Gruppe C · Gruppe D · Gruppe E · Gruppe F

Rangliste:

Gruppe A · Gruppe B · Gruppe C · Gruppe D · Gruppe E · Gruppe F

Martin Sebastian berichtet aus Brühl

Das Finale

wird morgen nochmal hochspannendes Schach bereithalten.

Gruppe B

Boris Prizker hat sich in der A-Gruppe mit 3,5 Punkten ein kleines Polster vor seinen sieben Verfolgern geschaffen. Er spielt gegen WIM Anna Rudolph, unbesiegt und einzige Frau in der Gruppe. In der B-Gruppe haben wir mit Artur Reuber einen Spieler mit 100% ganz vorne. Der Kampf um die weiteren Plätze ist allerdings noch offen.

Gruppe D

Gleich zwei Spieler (Eugeniusz Jopek + Eiki Takeuchi) liegen in der C-Gruppe mit der vollen Punktausbeute klar auf Finalkurs. Der Lokalmatador aus Brühl bringt vielleicht seine Fans am Sonntag mit. Besonders heiß wird es in der D-Gruppe hergehen. Tilo von Koschitzke hat nur einen minimalen Vorsprung vor gleich zehn Verfolgern mit 3 Punkten.

Gruppe F

Die E-Gruppe führt Andreas van Eckeren verlustpunktfrei an, kann schon fast das Finalticket buchen. Dahinter geht es aber ziemlich eng zu und sogar Spieler mit 2,5 Punkten können eventuell noch was reißen. In der F-Gruppe gibt es zwei Spieler mit weißer Weste. David Ghosh und Patrick Haak spielen gegeneinander und werden sich wohl dem Ansturm der Verfolger entgegenstemmen können.

Die zehnfachen Wiederholungstäter

10 mal dabei

wurden vor der vierten Runde geehrt. Diesmal gab es neben Urkunde und Schachbuch noch einen Olympia-Schachkalender. Sandro Kleinen (SV Übach-Palenbergt), Hans-Jürgen Karwatzki (Vereinigung der SF Stadtverwaltung Bonn) und Marc Schielmann (Sfr Wieseck) nahmen die verdiente Auszeichnung entgegen.

Alt und jung

Walter Holz

gehören beim Schach untrennbar zusammen. Hier sehen wir den 80jährigen Karl-Heinz Glenz von den SF Katernberg - unser Turniersenior - im Duell mit dem sechsjährigen Elsi Banushi, der seinen erste Amateurschachmeisterschaft mitspielt.

Im Hotelfoyer ist nicht nur Platz für den Bücherstand, nein es gibt weitere Nutzungsmöglichkeiten. Das Hotel hat den Imbissstand aufgebaut und sorgt mit Sonderangeboten für die Stärkung der Spieler während und zwischen den Runden.

Walter Holz ist der Boss, aber nicht nur bei der Versorgung, er kümmert sich um alle unsere Fragen und findet für jedes Problem eine Lösung. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter des RAMADA-Hotels in Brühl. Wir finden uns ringsum gut aufgehoben !

Platz ist im Foyer aber auch noch für das "Heerlager" des Aachener Schachvereins 1856, die für ihre vielen Mitspieler gleich noch das Vereinsmaskottchen mitgebracht haben. Na, wir werden sehen ob es am Ende geholfen hat.

Der zweite Tag

Leseratten am Bücherstand

begann mit einem kurzen Winterintermezzo. Rings um uns waren die Autobahnen teilweise wegen bis zu 15 cm Schnee gesperrt. Ein paar Spieler erwischte es ebenfalls eiskalt, die allermeisten schafften es dann aber doch zur dritten Runde. So schnell, wie der Schnee kam, war er auch wieder weg, auf jeden Fall schneller als unsere Kameras betriebsbereit waren.

Zum Glück reiste Katrin Horn vom DSB-Shop schon gestern an und konnte gleich früh mit dem Verkaufsstand starten. Wie man sieht, hat sie wieder eine interessierte Leserschar, macht selbst eine Lesestunde. Der Schachstand ist immer dicht umlagert und mittlerweile aus dem Turnieroutfit nicht mehr wegzudenken.

Vor der zweiten Runde

gehört der Spielsaal traditionell den Geburtstagskindern des Tages. Heute gratulierten wir Maik Nikolaus (SV Horst-Emscher), Ralf Stegemann (SV Wermelskirchen) und Andre Tront (SV Köln-Mühlheim) - alle drei erhielten als Geschenk ein Schachbuch.

Elsi Banushi mit Verzehrgutschein

Kurz vor Turnierbeginn erreichte uns aus Hamburg eine Hiobsbotschaft. Wegen Krankheit des lange geplanten Kraftfahrers konnten zwei Spieler vom FC St. Pauli Hamburg nicht nach Brühl anreisen. Schachfreund Manfred Woynowski stiftete seinen Verzehrbon dem jüngsten Teilnehmer in Brühl.

Elsi Banushi (Jahrgang 2001) vom SK Heimerzheim sauste quer durch den Spielsaal nach vorne, nahm den "Preis" stolz entgegen, bedankte sich und sauste wieder zurück an seinen Platz. Wir möchten an dieser Stelle dem Schachfreund Woynowski für seine Geste recht herzlich danken - so sollten alle Schachspieler das FIDE-Motto "Gens una sumus" verstehen.

Kölle alaaf

Jedes Jahr zur Karnevalszeit sind wir mit unserem Turnier in Köln-Brühl. Diesmal fanden 298 Spieler den Weg in das RAMADA-Hotel. Die Begrüßung im Hotel fiel wie stets herzlich aus und nach dem diskreten Hinweis auf die donnerstägliche Weiberfastnacht verzichtete das Org.-Team an diesem Tag auf Krawatten. Trotzdem schafften wir den Aufbau der zwei Spielsäle in rekordverdächtiger Zeit. Der größere der beiden vermittelt einen super Eindruck vor Turnierbeginn.

Eröffnung

Die Eröffnung am Freitag mit der karvevalsgeschmückten Generalmanagerin - Ulrike Güttler-Lieven, dem Präsidenten des Schachbundes NRW - Dr. Hans-Jürgen Weyer und dem Referenten für Breiten- und Freizeitsport des DSB - Ralf Schreiber begann pünktlich um 10:00 Uhr. Dr. Dirk Jordan begrüßte die Spieler und Gäste, übergab dann zu kurzen Begrüßungsworten an die anwesende Prominenz.

Zuerst schmetterte die Hotelchefin ein lautes alaaf in den Saal, erklärte dann, dass es ihr größter Wunsch wäre, ein Teufel zu sein und wünschte einen erfolgreichen Aufenthalt im Hotel. Nach den beiden Herren nahm dann Dr. Dirk Jordan wieder das Wort, erklärte die wichtigsten Dinge des Turniers, besonders die Uhr und den richtigen Umgang mit ihr.

Nach der Lösung einiger Probleme konnte der amtierende Chefschiedsrichter - Matthias Möller - die Auslosung der Gruppen durchführen und das Turnier starten.

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